Secunia Country Reports zeigen Sicherheits-status privater PCs – von Land zu Land!

Kopenhagen, 18. April 2013: Secunia, ein führender Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Privatanwender zur Verwaltung und Kontrolle von Schwachstellen-Bedrohungen, hat heute die Secunia Country Reports veröffentlicht. Sie bieten Einblicke in die Software-Sicherheit und zeigen, wie viel ungeschützte Software sich auf privaten PCs in verschiedenen Ländern befindet.

Die heute herausgegebenen Secunia Country Reports beschreiben den Sicherheitsstatus auf privaten PCs in sieben Ländern: USA, Großbritannien, Deutschland und Skandinavien (Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark). Noch in diesem Jahr wird Secunia die Ergebnisse für Österreich, Schweiz und die Benelux-Staaten sowie weltweite Zahlen veröffentlichen.

Hier einige Beispielergebnisse für den deutschen Markt:

  • Auf einem deutschen PC sind im Durchschnitt 75 Programme von 25 verschiedenen Anbietern installiert. Wer sämtliche bekannte Schwachstellen schließen möchte, muss 25 Update-Prozeduren regelmäßig durchführen.
  • 91 Prozent der deutschen Anwender haben Adobe Flash Player 11 auf dem Computer installiert, 19 Prozent haben die Software nicht gepatcht, trotz verfügbarer Updates. Immerhin gibt es 70 bekannte Schwachstellen im Programm.
  • 69 Prozent (51 Anwendungen) aller Programme auf einem typischen PC in Deutschland stammen von Drittanbietern, 31 Prozent (23 Anwendungen) von Microsoft
  • 14 Prozent der privaten PCs in Deutschland laufen mit ungepatchtem Betriebssystem.

Basierend auf Daten von Millionen Nutzern

Die Reports basieren auf Daten von Millionen Nutzern der kostenlosen Sicherheitssoftware von Secunia für Privatanwender, dem Personal Software Inspector (Secunia PSI). Die Daten umfassen die durchschnittliche Anzahl der installierten Programme – gepatcht und ungepatcht – auf privaten PCs sowie Informationen über die zehn am meisten gefährdeten Programme, die Anzahl der auf den PCs installierten Programme, den Anteil von Microsoft- und Nicht-Microsoft- (sogenannten Drittanbieter-) Programmen und die Verbreitung von Programmen, deren Support abgelaufen ist. Secunia sammelt bereits seit 2007 Daten über den Sicherheitsstatus auf privat genutzten PCs.

"Die Secunia Country Reports sind eine Goldmine für Daten. Es ist eine Sache, zu wissen, wie viele Schwachstellen es in der Software gibt, die wir alle nutzen, und wie schnell Anbieter Patches ausliefern, wenn die Schwachstellen entdeckt werden. Aber wenn die Patches nicht auf die ungeschützte Software angewendet werden, sind sie so nutzlos wie ein Pflaster, das im Verbandskasten bleibt. Die Daten in den Secunia Country Reports dokumentieren, dass der Anteil ungepatchter Programme auf privaten PCs erheblich ist und daher eine sehr reale Sicherheitsgefahr darstellt", sagt Maria Eriksen-Jensen, Vice President Business Development bei Secunia.

Schwachstellen sind die Ursachen für Sicherheitsprobleme

Ein verwundbares Softwareprogramm, das nicht gepatcht ist, gefährdet die Sicherheit des PCs. Dies liegt daran, dass es den PC angreifbar macht für Exploits durch Hacker. Schwachstellen werden regelmäßig entdeckt und der Anbieter gibt üblicherweise einen Patch zur Anwendung für die Nutzer in Form eines Sicherheitsupdates heraus. Wenn Anwender diese Aktualisierungen nicht durchführen, wird ihr PC angreifbar, da Hacker die Schwachstellen als Einfallstor nutzen.

Sicherheitsupdates sind der Schlüssel

Wenn private Anwender ihre Software nicht mit den aktuellsten Sicherheitsupdates patchen, wird die Software unsicher. Hacker, die Schwachstellen ausnutzen, können Zugang zum Computer erhalten und alles, was sich darauf befindet – inklusive Detail-Informationen zu Bankkonten und Kreditkarten, Passwörter und Aktivitäten in sozialen Netzwerken.

Um sicher zu bleiben, sollten Privatnutzer die Software auf ihren PCs immer mit den neuesten Software-Sicherheitsupdates aktualisieren. Um diese Aufgabe zu erleichtern, empfiehlt es sich, den Secunia PSI 3.0 herunterzuladen. Dies ist ein kostenlos verfügbarer Computer-Sicherheitsscanner, der unsichere Softwareanwendungen identifiziert, die Sicherheitsupdates benötigen. Nutzer von Secunia PSI 3.0 erhalten automatische Sicherheitsupdates von Secunia.

Lesen Sie die vollständigen Secunia Country Reports hier.

Testen Sie hier den Personal Software Inspector (Secunia PSI).

Für Fragen zu den Secunia Country Reports, kontaktieren Sie Secunia.

Secunia wurde 2002 gegründet und zählt heute zu den anerkanntesten und am schnellsten expandierenden Anbietern von Lösungen zur Sicherheits- und Schwachstellensuche in gewerblich genutzten und privaten IT-Systemen. Secunia beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter und ist Mitglied führender Branchen-Institutionen wie FIRST, CVEs Editorial Board, ISF und Online Trust Alliance. Näheres hierzu unter www.secunia.com

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