Secunia Country Reports zeigen Sicherheitsstatus privater PCs in Deutschland, Österreich und Schweiz

Kopenhagen, den 12. Juni 2013: Secunia, ein führender Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Privatpersonen und Unternehmen, hat heute die aktuellen Secunia Country Reports für Deutschland, Österreich und die Schweiz veröffentlicht. Diese geben Auskunft zur Software-Sicherheit und klären über ungeschützte Software auf privaten PCs in verschiedenen Ländern auf.

Wie angekündigt, beschreiben die heute herausgegeben Secunia Country Reports erstmals den Sicherheitsstatus privater PCs in der Schweiz und Österreich. Der bereits am 18. April 2013 veröffentlichte Report für Deutschland wurde mit neuesten Secunia Daten, Stand 21. Mai 2013, auf den aktuellen Stand gebracht.

Für den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen die Secunia Country Reports unter anderem folgende Ergebnisse:

  • 49 Prozent der deutschen PC-Nutzer haben das Programm Oracle Java 7 installiert, wovon 36 Prozent die Software nicht gepatcht haben, obwohl ein Patch zur Verfügung steht. Es gibt insgesamt 95 bekannte Schwachstellen für das Programm, das heißt, dass 17 Prozent aller Privat-PCs in Deutschland durch Oracle Java 7 gefährdet sind.
  • Auf einem durchschnittlichen PC in der Schweiz sind 75 Programme von 24 Anbietern installiert. Die Nutzer müssten also 24 verschiedene Updates durchführen, um alle Programme und die möglichen Schwachstellen zu patchen.
  • 10,3 Prozent der privaten PCs in Österreich laufen mit einem nicht gepatchten Windows Betriebssystem.

Eine Basis aus Millionen Nutzerdatensätzen

Die Reports basieren auf Daten von Millionen Nutzern der kostenlosen Sicherheitssoftware von Secunia für Privatanwender, dem Personal Software Inspector (Secunia PSI). Die Daten umfassen die durchschnittliche Anzahl der installierten Programme – gepatcht und ungepatcht – auf privaten PCs sowie Informationen über die zehn am meisten gefährdeten Programme, die Anzahl der auf den PCs installierten Programme, den Anteil von Microsoft- und Nicht-Microsoft- (sogenannten Drittanbieter-) Programmen und die Verbreitung von Programmen, deren Support abgelaufen ist. Secunia sammelt bereits seit 2007 Daten über den Sicherheitsstatus auf privat genutzten PCs.

"PC-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz glauben häufig, dass Antivirus Programme hinreichenden Schutz für ihre Computer und die darauf befindlichen Daten bieten. Dabei bieten Antivirus Programme keinen vollständigen Schutz, denn sie entdecken lediglich Viren, die sich bereits auf dem PC befinden. Statt einer Sicherheitslösung, die auf bereits bestehende Bedrohungen reagiert, sollte jeder PC-Nutzer vorausschauend eine Sicherheitssoftware einsetzen, die Sicherheitslücken wie Schwachstellen schließt und den Zugriff durch Schadprogramme auf das System verhindert", unterstreicht Maria Eriksen-Jensen, Vice President Business Development bei Secunia.

Basierend auf dem aktuellen Einsatz von Sicherheitslösungen für Unternehmen und Institutionen in Österreich und der Schweiz, konnte Secunia ein erhöhtes Bewusstsein für IT-Sicherheit und Software-Schwachstellen insbesondere im Unternehmensbereich feststellen. Ein ebenfalls eindeutiger Trend: IT-Experten messen Sicherheits-Patches immer mehr Bedeutung zu, um Daten und IT-Infrastruktur ihrer Unternehmen zu schützen. Secunia hofft, dass sich dieses gesteigerte Bewusstsein nun ebenfalls bei den privaten PC Nutzern durchsetzt – nicht zuletzt deshalb, da Gewohnheiten von Privatanwendern im Umgang mit IT und Sicherheit einen signifikanten Einfluss auf die Unternehmenssicherheit haben:
"Wir hoffen, dass die Daten unserer Country Reports und die einzigartige Dokumentation des Anteils ungepatchter Programme auf privaten PCs dabei helfen, Bewusstsein und Verständnis für die Bedeutung gepatchter Software zu generieren", ergänzt Maria Eriksen-Jensen.

Mehr zu Schwachstellen und Sicherheits-Updates

Schwachstellen sind die Hauptursachen von Sicherheitsproblemen

Ein angreifbares und nicht gepatchtes Programm gefährdet die Sicherheit eines PCs, da es den PC anfällig für Angriffe durch Hacker macht. Schwachstellen in Software-Programmen werden in regelmäßigen Abständen entdeckt, woraufhin die Anbieter normalerweise einen Patch in Form eines Sicherheitsupdates für die Nutzer anbieten. Wenn die Anwender diese Updates nicht ausführen, wird ihr PC anfällig für Attacken, da Hacker die nicht gepatchten Schwachstellen als Angriffspunkt nutzen können.

Sicherheitsupdates als Lösung

Aktualisieren Privatanwender ihre Software nicht mit den jüngsten Updates, nehmen sie eine möglicherweise ungesicherte Software in Kauf. Hacker, die Schwachstellen ausnutzen, erhalten somit Zutritt zum Computer und allen darauf befindlichen Daten – dazu zählen auch sensible Daten wie Bank- und Kreditkartendetails, Passwörter und Aktivitäten in Sozialen Netzwerken. Private Nutzer schützen ihre PCs am einfachsten, indem sie regelmäßige Softwaresicherheits-Updates durchführen und ihr System damit auf dem aktuellsten Sicherheitsstand halten. Um den Update-Prozess zu vereinfachen, empfiehlt Secunia den Download von Secunia PSI 3.0, Personal Software Inspector. Secunia PSI 3.0 ist eine kostenfreie Sicherheitssoftware, die unsichere Software-Anwendungen identifiziert. Nutzer des Secunia PSI 3.0 erhalten automatische Sicherheitsupdates von Secunia.

Secunia wurde 2002 gegründet und zählt heute zu den anerkanntesten und am schnellsten expandierenden Anbietern von Lösungen zur Sicherheits- und Schwachstellensuche in gewerblich genutzten und privaten IT-Systemen. Secunia beschäftigt derzeit mehr als 150 Mitarbeiter und ist Mitglied führender Branchen-Institutionen wie FIRST, CVEs Editorial Board, ISF und Online Trust Alliance. Näheres hierzu unter www.secunia.com

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